Konsultationsprinzip – Der andere Monatslohn

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Wie geht man auf ein Thema ein, dass für viele immer noch nicht gerne besprochen wird – der eigene Monatslohn. Als Beispiel kann man anhand der Firma Vollmer & Scheffczyk sehr gut sehen, wie man durch das Konsultationsprinzip am Ende des Monates seinen eigenen Lohn bestimmen kann. Die Firma von Lars Vollmer befasst sich mit dem Thema Maschinenbau und ist in einer Umgebung tätig, wo nicht gerne über den eigenen Lohn gesprochen wird. Eine Lösung um diesen Zustand in der Branche zu begegnen ist das Konsultationsprinzip.

Den Lohn selber bestimmen

Jeder der Mitarbeiter entscheidet am Ende des Monates selber, was auf seinem Lohnzettel steht. Als Voraussetzung muss man sich vorher mit 3 Kollegen beraten. Beim Konsultationsprinzip holt man sich von seinen Kollegen eine andere Meinung ein. Die Vorstellung des Monatslohnes wird mit der Gesammt-Situation des Unternehmens verglichen. Wenn die Vorstellung zusammen passen, dann sind die Konsultationen sehr schnell besprochen. Driften die Vorstellungen aber auseinander, dann kann das auch schon mal zu heftigen Debatten führen. Am Ende steht aber immer die Selbstbestimmung im Vordergrund.

Transparenz als Voraussetzung

Als Grundlage für die Selbstbestimmung seines eigenen Monatslohnes ist die sog. Transparenz.  Um einem Mitarbeiter die Entscheidung der Höhe seines monatlichen Gehaltes zu ermöglichen, muss er alle Unternehmens-Kennzahlen kennen. Kennt man diese, ist es dem Mitarbeiter möglich sich entsprechend ein-zu-ordnen und er kann sich für sein persönliches Gehalt entscheiden. Seine Entscheidung bespricht er dann mit seinen Kollegen und durch das Konsultationsprinzip ist die Transparenz gewährleistet. Sehr spannend ist die Tatsache, dass durch das Konsultationsprinzip die Mitarbeiter das Unternehmen nicht ausnutzen. Schon bei der Auswahl der Mitarbeiter wird darauf geachtet, dass das Team zusammen passt. Die Mitarbeiter sind sich auch bewusst, dass sie sich kein utopischen Gehalt geben dürfen, sonst geht es dem Unternehmen selber nicht gut. Am Ende bleibt es bei der Selbstbestimmung. Der Konsultierende bestimmt nach der Konsultation selber über sein Monatsgehalt.

Mitgestaltung ist ein Muss

Durch das Konsultationsprinzip muss der Mitarbeiter das Unternehmen mit gestalten. Gerade in heiklen Themen wie Finanzierung beteiligt sich der Mitarbeiter massgeblich am finanziellen Unternehmenserfolg und sieht sich auch in dessen Verantwortung. Der Mitarbeiter wird so als aktiver Gestalter auch in finanziellen Fragen in die Verantwortung genommen.

Fazit

Im Sinne eines befreiten Unternehmens ist das Konsultationsprinzip eine spannende Möglichkeit die finanziellen Erfolge eines Unternehmens zu steuern. Man ist sich der finanziellen Lage der Firma bewusst und entscheidet selber über seinen Monatslohn.



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